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Öl bei Sommerekzem

Öl bei Sommerekzem – Viele Pferdebesitzer, die ein Pferd haben, welches unter Sommerekzem leidet, schwören auf die Wirkung von bestimmten Ölen, welches sie auf die betroffenen Stellen auftragen. Dadurch wird die geschundene Haut geschmeidiger und der Juckreiz vermindert sich.

Außerdem wird Öl nachgesagt, dass es schwieriger für die Mücken wird, sich an Stellen zu setzen, wo sie stechen möchten, wenn diese mit einem Ölfilm überzogen sind. Bei ätherischen Ölen ist die Wirkdauer wenn man sie aufsprüht leider nicht so lange, da die Wirkung aufhört, sobald sie verdunstet sind. Deshalb sollten die Öle großzügig verwendet und einmassiert anstatt aufgesprüht werden, um längeren Schutz für das Pferd mit Sommerekzem zu gewähren.

Diesen Ölen sagt man zu, dass sie Linderung bei Sommerekzem verschaffen können.

Hilfreiches Öl bei Sommerekzem

Pfefferminz-Öl bei Sommerekzem

Pfefferminzöl enthält Menthol, welches die Kälterezeptoren der Haut anregt und so eine kühlende Wirkung hat. Das ist vor allem bei geschwollenen Stichen angenehm und wirkt zusätzlich juckreizlindernd für das Pferd mit Sommerekzem.

Kamillen-Öl bei Sommerekzem

Kamille ist seit jeher bekannt für ihre heilenden Eigenschaften. Kamillenöl hilft, Stiche schneller abheilen zu lassen und wirkt außerdem entzündungshemmend und beruhigend auf die vom Sommerekzem betroffenen Hautstellen.

Zedernholz-Öl bei Sommerekzem

Zedernholz wirkt auf Mücken abschreckend, da es einen rauchigen Geruch hat.

Citronella-Öl bei Sommerekzem (Zitronengras)

Citronella soll eine abschreckende Wirkung auf Mücken haben. Es ist auch in sehr vielen Mückenabwehrsprays enthalten, sowie auch in Anti-Mücken-Kerzen.

Lavendel-Öl bei Sommerekzem

Lavendelöl sorgt für Schmerzlinderung und lässt Insektenstiche schneller abschwellen. Zusätzlich wird die Haut regeneriert.

Teebaum-Öl bei Sommerekzem

Teebaumöl hat sehr viele positive Eigenschaften. Es wirkt desinfizierend, entzündungshemmend und kann Hautirritationen lindern. Außerdem werden durch den starken Geruch Insekten ferngehalten. Allerdings sollte man es auch vorsichtig auf seine Verträglichkeit getestet werden, da es bei empfindlichen Pferden die Haut sehr stark austrocknen kann.

Nachtkerzen-Öl bei Sommerekzem

Nachtkerzenöl beruhigt und pflegt die Haut geschmeidig. Außerdem beschleunigen die darin enthaltenen essentiellen Fettsäuren (Linolsäuren) den Heilungsprozess.

Niem-Öl / Neem-Öl bei Sommerekzem

Neemöl ist allerdings für den Verwender gewöhnungsbedürftig, da es einen sehr intensiven Geruch hat.

Avocado-Öl bei Sommerekzem

Auch Avocadoöl wirkt pflegend und beruhigt die Haut. Zusätzlich bietet es eine Lichtschutz.

Klettenwurzel-Öl bei Sommerekzem

Klettenwurzelöl regt das Haarwachstum an und ist vor allem bei Pferden wertvoll, die schon Stellen blank geschubbert haben.

ACHTUNG! Ätherisches Öl nie unverdünnt anwenden. Das kann beim Pferd starke Hautreaktionen auslösen.

Öl bei Sommerekzem mischen

Mischen kann man die Öle beispielsweise mit Mandelöl, dieses pflegt die Haut zugleich und versorgt sie mit Feuchtigkeit. Auch Jojobaöl ist sehr gut geeignet, da es die Elastizität der Haut erhöht und langanhaltend vor Feuchtigkeitsverlust schützt. Es enthält Provitamin A und Vitamin E, enthält viele wertvolle Fettsäuren und bietet zusätzlich einen Lichtschutzfaktor von drei bis vier Stunden.

Kokos-Öl bei Sommerekzem

Das Kokosöl sollte unbedingt biologisch und kaltgepresst sein, um einen hohen Anteil an Laurinsäure zu enthalten. Kokosöl hat eine heilende Wirkung auf die bereits geschundenen Stellen und lindert gleichzeitig den Juckreiz. Es kann die Hauterneuerung anregen, wodurch neues Fell schneller nachwachsen kann.

Durch den hohen Anteil an Laurinsäure werden außerdem neue Stiche verringert, da die Kriebelmücken diese meiden.

Zu beachten ist, das Kokosöl unter ca. 25 Grad fest wird. Es ist aber weich genug um es mit einem Löffel zu portionieren. An kälteren Tagen schmilzt es in der Hand sehr schnell und lässt sich dann einfach auftragen.

MEIN PERSÖNLICHER TIPP: Mein persönlicher Favorit ist das Kokosöl, so kann mein Pony sogar Abends und morgens ohne Decke draußen stehen, obwohl wir im Wald wohnen und hier sehr viele Kriebelmücken unterwegs sind. Ich trage das Öl alle zwei Tage auf, Wenn viele Mücken unterwegs sind auch täglich. Wichtig ist, dass ihr das Öl richtig gut einmassiert und nicht nur oberflächlich auftragt. Mein Pony genießt auch total diese Massage und es scheint auch super gegen den Juckreiz zu helfen.


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