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Die 10 hilfreichsten Tipps für Pferde mit Sommerekzem

Besitzer von Pferden mit Sommerekzem wissen wie schwierig es ist, ein betroffenes Pferd durch den Sommer zu bringen. Ich habe selber einen Ekzemer und möchte euch hier meine 10 wichtigsten Tipps auflisten, welche meinen vom Sommerekzem betroffenen Pony sehr gut helfen:

1. Geschundene Sommerekzem – Stellen versorgen

Die Hautstellen, welche besonders stark vom Sommerekzem betroffen sind (meistens Schweifrübe, Mähnenkamm, Kopf und Ohren und Bauchnaht) sollten regelmäßig versorgt werden, um dem Pferd den Juckreiz zu mindern. Hier gibt es eine Vielzahl an Mitteln in Reitsportgeschäften zu kaufen. Aber auch natürliche Öle sind sehr wertvoll. In diesem Artikel gibt es eine Übersicht über hilfreiche Hausmittel bei Sommerekzem.

2. Weide, Paddock und Stall gründlich abäppeln

Alle Orte, wo sich das vom Sommerekzem betroffene Pferd täglich aufhält sollten immer von Pferdeäppeln befreit werden. Denn diese locken Insekten an. Eine Gute Stall- und Weidehygiene kann das Aufkommen von Stechmücken vermindern.

3. Keine häufigen Futterumstellungen / Wenig Eiweiß / angepasstes Mineralfutter

Futterumstellungen belasten den Organismus des Pferdes. Da das Sommerekzem eine Allergie ist und durch einen gestörten Stoffwechsel ausgelöst wird, sollte man Sommerekzemern keinen häufigen Futterumstellungen aussetzen. Auch Futter mit viel Eiweiß stören den Stoffwechsel. Ekzemer sollten unbedingt eiweißarm ernährt werden. VORSICHT: Auch eine saftige, fette Wiese enthält sehr viel Eiweiß!

Zusätzlich brauchen Sommerekzemer-Pferde ein ausgewogenes Mineralfutter in dem vor allem viel Selen und Zink enthalten ist. Diese Mineralstoffe sind sehr wertvoll für die Regenerierung der Haut.

4. Genug Bewegung

Bewegung kurbelt den Stoffwechsel an. Das ist sehr wertvoll für vom Ekzem betroffene Pferde. Regelmäßige Bewegung ist deshalb enorm wichtig. Die Menge und Art der Bewegung sollte immer an das Alter und den Leistungsstand des jeweiligen Pferdes angepasst werden.

5. Regelmäßig waschen

Die betroffenen Stellen des Ekzemerpferdes sollten regelmäßig gewaschen werden um abgestoßene Hautschuppen, Dreck und Rückstände der Pflegemittel zu entfernen. Denn diese können den Juckreiz verstärken. Als Waschmittel sollte man eine rückfettende Seife verwenden, um die Haut nicht auszutrocknen.

6. Weide- und Paddockzeiten für Sommerkzemer

In den frühen Morgen und Abendstunden sind besonders viele Mücken unterwegs. Stark vom Sommerekzem betroffene Pferde sollten man in dieser Zeit Unterschlupf im kühlen und Mückenfreien Stall gewähren. Ist dies nicht möglich, ist ein Unterstand mit Lamellenvorhand auf Weide oder Paddock hilfreich.

7. Mückenabwehr

Zusätzlich zu den pflegenden Mitteln, welches man auf die geschundenen Hautstellen aufträgt sollte man ein Mittel verwenden, welches die lästigen Stechmücken vom Pferd fernhält. Nur so kann man den Teufelskreis unterbrechen. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit der RELAX Mückenmilch gemacht. Meinen Erfahrungsbericht gibt es hier.

8. Mückenvermehrung vermindern

Es gibt bestimmte Mittel die ungiftig sind, welche man in potenzielle Brutstellen von Mückenlarven geben kann so dass dort keine Mücken mehr entstehen. Das können Regentonnen und kleinere Gewässer sein. Beispielsweise Stechmückenfrei von der Firma Neudorff. Somit kann man die Population von Stechmücken schon geringer halten.

9. Wenig Stress

Stress belastet den Organismus des Pferdes zusätzlich und kann das Sommerekzem verstärken. Deshalb sollten Pferde, die vom Sommerekzem betroffen sind wenig Stress ausgesetzt werden. Stressfaktoren können sein: Ängtliche Pferde beim Ausreiten, anstrengende Turniere, Stallwechsel, Stress mit Artgenossen / rangniedrige Tiere, Überforderung im Training.

10. Verschwitztes Pferd abspritzen

Ein nach der Arbeit verschwitztes Pferd mit Sommerekzem sollte man unbedingt immer abspritzen und den Schweiß entfernen. Den dieser ist es, der mit dem Geruch die lästigen Stechmücken anlockt.

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